Im Sommerwald

Besuch bei der Feuerwehr

Die Vorschulkinder beschäftigen sich dem Thema „Feuerschutz“. Im ersten Teil des Projektes kommt ein Feuerwehrmann zu uns in die Kita. Die Kinder beschäftigen sich mit der Frage „Was ist zu tun, wenn es brennt“.

Ein junges Kind, im Kindergartenalter, muss nicht in der Lage sein „erste Hilfe“ zu leisten. Es sollte aber wissen, wie es schnell Hilfe holen kann. Dies sollte im Einzelfall von den Eltern mit jedem Kind besprochen werden. Wo rufe ich an, wo gehe ich schnell hin, um Hilfe zu holen. Jede häusliche Situation ist anders! Es ist wichtig, dem Kind Sicherheit und Mut zu geben eine schwierige Situation zu meistern!

Im zweiten Teil steht ein Besuch der Feuerwehrwache in Neuss an. Hier besichtigen die Kinder zuerst ein Feuerwehrauto! Sie hören gespannt zu, stellen viele Fragen und zeigen, dass sie schon gut in Sachen Brandschutz, Feueralarm und Verhalten im Brandfall Bescheid wissen. Wir besichtigen die Feuerwache und hören Geschichten aus dem Alltag der Feuerwehrleute.

Zum Abschluss dürfen alle Kinder die Stangen hinunterrutschen, die die Feuerwehrleute schnell zu ihrem Einsatzfahrzeug bringen.

Ein interessanter und erlebnisreicher Einblick in die Arbeitswelt der Rettungshelfer!

Mutiger-Kurs

Im Kurs, der an vier Vormittagen stattfindet und vier Themenschwerpunkte hat, soll den Kindern das Gefühl bewusstwerden „Ich bin stark, ich kann mir Hilfe holen, ich kann mich wehren“! Die Kinder treffen sich in einer 12er-Gruppe mit zwei Erzieherinnen.

Zu Beginn der ersten Stunde werden die Ideen der Kinder zum Wort „Mut“ gesammelt. Was ist das? Die Vorschläge der Kinder könnten sein: „Wenn man tapfer ist“, „Wenn man sich etwas traut, auch wenn man Angst hat“, „Wenn man furchtlos ist“. An jedem Vormittag wird ein Bilderbuch Einstieg in das Tagesthema sein. Jedes Buch behandelt eine unangenehme Situation, die den Kindern begegnen könnte.

Im ersten Buch handelt es sich um ein Kind, das gemobbt, beleidigt und gehänselt wird. Im zweiten Buch geht es um die unbedingte Einhaltung von Absprachen mit den Eltern. „Wer darf mich abholen? Mit wem darf ich mitgehen? Wem darf ich die Türe öffnen?“ Im dritten Buch werden Kinder von einem fremden Mann im Auto angesprochen, der sie überreden will, einzusteigen und mitzufahren. Das vierte Buch erzählt von einem Kind, das einen „Wegezoll“ an größere Kinder abgeben soll. Gemeinsam werden wir nach möglichen Lösungen suchen.

Mit verschiedenen Kooperationsspielen, gemeinsam ist es einfacher Lösungen zu finden, und Rollenspielen soll das Bewusstsein der Kinder für solche Situationen geschärft werden. Auch Gefühle kennen und erkennen, einschätzen und spüren, hier ist etwas nicht richtig, ist ein Thema. Jede Stunde schließt mit einer Malaufgabe.

Der gesamte Kurs ist als kleiner Einstieg in das Thema „Übergriffiges Verhalten, Mobbing, Gewalt, Missbrauch“ und vieles mehr, zu sehen. Hier sind in erster Instanz die Eltern gefragt. Sie müssen die Kinder stärken und ihnen Vertrauen schenken. Sie müssen sich für die Dinge der Kinder interessieren, ihnen zuhören, glauben was sie erzählen, sie unterstützen und Mut machen Lösungen zu finden. Andererseits ihnen zutrauen etwas allein zu schaffen, Verantwortung und kleine Aufgaben zu übernehmen und ihnen nicht alles abnehmen.

Dies ist in der heutigen Zeit nicht so einfach! Kita`s, Schulen und andere Einrichtungen unterstützen Familien bei dieser Aufgabe und bieten Rat und Hilfe an.

Besuch vom “fahrenden Bauernhof”

Herr Klingenhäger reist an und bringt von seinen Tieren zwei Esel, eine Ziege, den größten und den kleinsten Hahn der Welt,  drei Tauben und seinen Hund Lana mit. Alle Tiere sind den Umgang mit Kindergruppen gewöhnt, sind geduldig und lieb.

Die Kinder können die Tiere streicheln, bürsten, striegeln und füttern. Auch das Reiten und Sitzen auf den Eseln ist möglich und für viele Kinder ein besonderes Erlebnis!

Die Kinder sind von den Tieren begeistert. Die meisten begegnen ihnen furchtlos und neugierig. Einige müssen ihre Angst überwinden! Alle sind interessiert und genießen den Umgang mit den tierischen Lebewesen!

Eine tolle Erfahrung für die Kinder und ein lehrreicher Vormittag! 

Ein Traktor aus Holz entsteht

Der Werkraum ist einer der Lieblingsräume der Kinder. Hier entstehen immer schöne Werkstücke, die für die Kinder etwas Besonderes sind. Selten haben sie zuhause die Möglichkeit, mit Sägen, Hammer, Nägeln und anderen „Erwachsenenwerkzeugen“ zu arbeiten.

Wir setzen zu Beginn ein Puzzle zusammen! Darauf ist ein Traktor zu sehen, der unsere nächste Werkarbeit sein wird.

Wir besprechen mit den Kindern die anfallenden Arbeitsschritte. Sägen, schleifen, anmalen und zusammenkleben. Und dann geht`s los!

Ein Traktor (oft Trecker genannt) ist ein sehr starkes Arbeitsfahrzeug für Bauern, ähnlich wie ein Super-Auto. Er zieht schwere Anhänger, Pflüge oder Maschinen, um Felder zu bearbeiten. Mit seinen riesigen Rädern kommt er gut durch Erde und Schlamm. Mit viel Einsatz, Spaß und Freude ist dein Traktor entstanden.

Ein schönes Erinnerungsstück an dein Vorschuljahr in der Kita. Noch 4 Monate „Kitazeit“ liegen vor dir. Dann beginnt ein neuer Lebensabschnitt mit vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen!

Besuch auf dem Kinderbauernhof

Hinaus ins Grüne, mit den Freunden etwas unternehmen und erleben. Das passt zu unserem Jahreszei-tenthema im Frühling! Wir besuchen den Kinderbauernhof in Selikum, um dort die Tiere kennenzulernen. Mit der Kursleiterin sind wir auf dem Hof verabredet. Nach einem Frühstück an den Tischen im Hof  machen wir uns gestärkt auf den Weg. Wir nehmen einen Bollerwagen und Futter für die Tiere mit. Bei dieser erlebnisreichen Werkstatt erfahren die Kinder viel Wissenswertes rund um die Tiere.

Sie helfen bei der Fütterung und erleben, wie man richtig mit Tieren umgeht.

Wir besuchen die Tiere in ihren Gehegen, füttern und streicheln sie und erfahren, was sie brauchen, damit sie sich wohl fühlen. Bekommen alle Tiere das gleiche Fressen oder gibt es Unterschiede? Wie fühlt sich das Fell einer Kuh oder eines Schafes an? Haben die Hühner Eier gelegt und wenn ja, wohin?

Diese und viele andere Fragen werden beantwortet. Die Kinder sind mit Interesse bei der Sache. Einige haben schon ein gutes Sachwissen, andere lernen viel dazu!

Ein erlebnisreicher Vormittag für die Kinder.

Duftende Schönheit “Hyazinthe”

Der Frühling ist ins Land gezogen. Es ist warm geworden, an Büschen und Sträuchern sieht man kleine Knospen und Blätter. In Vorgärten und auf Wiesen sieht man die ersten Frühlingsblumen „Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge und Hyazinthen“! Die Hyazinthe ist den Kindern nicht bekannt. Deshalb schauen wir sie uns ganz genau an.

Heute wollen wir ein Bild mit „Hyazinthen“ in einem Blumenkorb gestalten. Das Korbmuster entsteht, in dem man mit Wachsmalblöcken auf einer gemusterten Unterlage ein weißes Blatt bemalt. Anschließend die Korbform ausschneiden.

Der Korb wird mit drei Blumenstengeln auf ein gelbes Blatt geklebt. Danach mit gebündelten Wattestäbchen die wunderschönen Blüten der Hyazinthe in drei verschiedenen Farbtönen drucken.

Zum Abschluss die Blätter der Pflanze ausschneiden und aufkleben. Auch bei dieser Arbeit zeigt sich die positive Entwicklung der Kinder. Die Vorschularbeit ist eine wichtige und sinnvolle Vorbereitung auf die Schule. Sie steigert die Leistungsbereitschaft und führt die Kinder spielerisch in Kleingruppen langsam an den „Ernst des Lebens“ heran.

Im Frühlingswald

“Die Tage werden länger, die Sonne wärmt Fell und Federn, und Maus, Fuchs und Rabe genießen den Frühling in vollen Zügen. Auch das Eichhörnchen ist wieder da und hat eine Überraschung für seine Freunde! Neugierig folgen sie ihm durch blühende Wiesen und leuchtende Rapsfelder. Unterwegs entdecken sie ein kleines Küken, das sich verlaufen hat. Gemeinsam bringen sie es nach Hause und erleben dabei etwas, das den Frühling noch schöner macht”.

Wir schauen uns mit den Vorschulkindern das dritte Bilderbuch aus unserer Jahreszeitenreihe an. Die Kinder kennen die vier tierischen Freunde mittlerweile schon gut und haben Freude an den Erlebnissen der Tiere.

Anschließend geht es an die Umsetzung der Kreativarbeit. Die Kinder erwartet eine Faltarbeit, es muss geschnitten, geklebt und gemalt werden. Viele Arbeitsschritte liegen vor den Kindern. Sie müssen gut zuhören, den Arbeitsanweisungen folgen, selbstständig und konzentriert arbeiten sowie ein gutes Durchhaltevermögen zeigen.

Die Kinder sind mit Interesse bei der Sache. Wir bemerken bei den Angeboten im Vorschulbereich eine gute Weiterentwicklung. Im feinmotorischen Bereich haben alle Fortschritte gemacht.

Stolz präsentieren die Kinder nach einer Stunde Arbeit ihr fertiges Werk.

Im Werkraum – sägen, schleifen, malen!

Ein Thermometer entsteht!

Die zweite Arbeit im Werkraum steht an! Diesmal kommen viele Werkzeuge zum Einsatz.

Mit der Säge muss ein gerader Schnitt ausgeführt werden. Anschließend müssen die Kanten mit Schleifpapier bearbeitet werden! Einige Kinder haben bereits Erfahrung mit dem Sägen. Sie arbeiten konzentriert und umsichtig mit dem Werkzeug. Mit Wasserfarben wird das Holz bemalt, so dass die Struktur und Maserung des Holzes zu sehen ist. Zwei kleine Schmetterlinge werden mit Acrylstiften bemalt und auf dem Holzstück befestigt.

Die Holzarbeit wird mit Klarlack eingesprüht, damit sie wetterfest ist! Anschließend wird das Thermometer aufgeklebt.

Die Kinder sind mit Freude, Interesse und Motivation bei der Sache. Die Arbeit im Werkraum macht ihnen Spaß und sie sind stolz auf ihr Werkstück!

Der Schneemann

Im Malraum schauen wir uns einen Film an! “Alles beginnt damit, dass ein kleiner Junge an einem Wintertag einen Schneemann baut. Dieser erwacht in der folgenden Nacht zum Leben. Zuerst zeigt der Junge dem Schneemann die Welt der Menschen, dann nimmt der Schneemann den Jungen mit auf eine Flugreise. Sie überqueren die Dächer der Stadt und fliegen immer weiter. Doch als sich der Horizont langsam rot färbt, beeilen sie sich, nach Hause zurückzukehren. Dort angekommen, verabschieden sie sich voneinander. Als der Junge am nächsten Morgen aufwacht und aus dem Fenster sieht, bemerkt er, dass die Sonne scheint. Der Schneemann ist geschmolzen.”

Wir schauen uns mit den Kindern diesen wunderbarer Film an, der ganz ohne Worte auskommt!

Im Januar stehen zwei Arbeiten zur Jahreszeit „Winter“ auf dem Programm der Kinder.

Im Malraum wird ein Schneemann gebastelt, der den Namen eines jeden einzelnen Kindes trägt. Für jeden Buchstaben des Namens muss eine dicke Schneekugel ausgeschnitten und aufgeklebt werden. Zusätzlich eine Kugel für den Kopf, ein Zylinderhut und eine Karottennase. Das Gesicht wird aufgemalt, der Schnee mit Korken und einem Holzstab gedruckt.

So entstehen viele lustige personalisierte Schneemänner! Eine recht anspruchsvolle Arbeit!

Wir basteln einen Stern

Die Kinder schauen sich gemeinsam ein wunderschönes Weihnachtsbilderbuch an. “Der große und der kleine Igel feiern Weihnachten. Der kleine Igel kann es kaum abwarten, seinen Wunschzettel zu schreiben und den schönsten Weihnachtsbaum zu finden und zu schmücken”.

Die Kinder hören und sehen sich das schöne Bilderbuch von Britta Teckentrup an. Auch sie sollen heute einen wunderschönen Stern für einen Tannenbaum basteln.

Es müssen wieder viele Arbeitsschritte hintereinander ausgeführt werden. Mit einer Schablone zwei Kreise aufmalen. Goldenen Pappstreifen müssen gefaltet und in der Mitte durchtrennt werden. Dann müssen die sechs Strahlen mittig auf den ersten Kreisaufgeklebt werden. Als nächstes alles mit dem zweiten silbernen Kreis stabilisieren. Zwei mit dem Sternen-Stanzer ausgestanzte Sterne schmücken den Tannenbaumstern.

Zum Schluss noch einen Faden befestigen, um den Stern aufzuhängen.

Wir gestalten einen verschneiten Tannenwald

Wir treffen uns mit jeweils sechs Vorschulkindern im Malraum. Eine kreative Mal- und Bastelarbeit steht auf unserem heutigen Programm. Schwerpunkt unserer Arbeit ist das selbstständige Tun. Gut zuhören, Arbeitsaufträge umsetzen, ordentlich und sauber aufmalen, ausscheiden und aufkleben.

Zuerst muss eine Schneelandschaft aufgemalt und auf ein blaues Tonpapier aufgeklebt werden.

Anschließend fünf Tannenbäume in Dreieckform, mit Baumstamm, aufmalen, ausschneiden und in die Schneelandschaft einfügen. Viele kleine dicke Schneeflocken, gedruckt mit Abtönfarbe fallen vom Winterhimmel. Die Kinder arbeiten leise und konzentriert. Wer eine Frage hat, meldet sich. Die Arbeitsatmosphäre ist angenehm und ruhig. Zum Schluss sind alle Winterwälder fertig!

Im Winterwald

Der Fuchs streift durch den schneebedeckten Wald. Ihm knurrt der Magen und er hätte gern was zu fressen. Aber der Winter rückt freiwillig nichts raus. Genauso geht es auch dem Raben und der Maus. Nur das Eichhörnchen ist guter Dinge, denn es hat sich einen Vorrat angelegt. Aber wo war das Versteck denn bloß? Bald zeigt sich: Zusammen ist man viel besser dran als allein.

Die Bilder machen das klare Licht, das Knirschen von Schnee, die klirrende Kälte sicht- und spürbar. Und das ganze Buch feiert die Freundschaft: wundervoll!

Im Anschluss an diese schöne Wintergeschichte malen die Kinder mit schwarzen Wachsmalstiften das zweite von vier Tieren.  Der Raben trotzt dem kalten Winterwetter und plustert seine Federn auf.

Das Schulspiel

Auch in diesem Jahr fand im November für die Vorschulkinder das Schulspiel statt. Im Turnraum wurde ein kleines Klassenzimmer eingerichtet. 5-6 Kinder und drei Erzieherinnen bildeten eine Schulklasse und arbeiten 1,5 – 2 Stunden zusammen.

In der „Schulstunde“ sollten die Kinder nun kleine Aufgaben erfüllen. Dazu gehörten ein Kim-Spiel, ein Wahrnehmungslegespiel mit Pattern-Formen, ein magnetisches Zuordnungsspiel aus dem Bereich Zahlen und Mengen.

Eine Sprachaufgabe mit dem Schwerpunkt „Wortschatz“, eine Erzählaufgabe und ein Sprachgedächtnisspiel aus der Brain-Box ABC, eine Malaufgabe nach einer kleinen Geschichte und ein Arbeitsblatt zu Musterreihen und Ketten.

Wir achteten auf die persönlichen sozialen Fähigkeiten der Kinder und ihre Bereitschaft sich auf die neue Situation einzustellen.

Die Kinder sollten mit Freude und Interesse neue Aufgaben und Herausforderungen annehmen und mit Spaß bei der Arbeit sein.

Insgesamt 27 Jungen und Mädchen bilden in diesem Jahr die Vorschulgruppe.

Blätterdruck

Wir treffen uns mit den Vorschulkinder im Malraum. Auch heute wird uns das Thema “Herbst” erneut beschäftigen. Wir haben buntes Laub mitgebracht, das wir uns anschauen. Mit den Kindern sammeln wir Ideen, warum die Blätter im Herbst ihre grüne Farbe verlieren. Dann besprechen wir mit einfachen, den Kindern verständlichen Worten, den physikalischen Vorgang der Blätterfärbung und warum fast alle Bäume ihre Blätter im Herbst abwerfen.

Dann hören die Kinder das kleine Gedicht von den Herbstzwergen.

5 Zwerge haben sich aufgemacht und ihre Pinsel mitgebracht.
Sie haben sich was vorgenommen, der Herbst soll Farben jetzt bekommen.
Der erste malt die Blätter rot, die Farbe war im Angebot.
Der zweite, der hat gelb dabei und färbt die Blätter eins, zwei, drei.
Der dritte kleckst orange herum, die andern nehmen`s ihm nicht krumm.
Der vierte malt noch braun dazu, nicht allzu viel, nur ab und zu.
Der fünfte kann sich nicht entscheiden, denn er mag alle Farben leiden.
Drum tunkt er seinen Zwergenschof, in den grünen Farbentopf.

Anschließend geht es an die Umsetzung des Blätterdruckes. Das Bemalen der Blätter mit der Farbenrolle macht den Kindern Spaß. Den Druckvorgang können sie selbstständig umsetzen. Mit einem Buntstift werden Baumstämme gemalt, so entsteht ein Herbstwald.

Mit Fingertupfen wird zum Abschluss buntes Herbstlaub auf dem Boden und in die Luft getupft!
Alle Bastelarbeiten der Kinder sammeln wir in einer persönlichen Sammelmappe, die am Ende der Vorschulzeit mit nach Hause genommen wird.

Im Herbstwald

Im Malraum hören die Kinder die kluge Geschichte über die Kunst, im Hier und Jetzt zu leben. Der Herbst ist da und verwandelt den Wald in ein prächtiges Farbenmeer. Der Fuchs, die Maus und der Rabe werden schwermütig, denn sie wissen genau: Die warmen Tage, an denen ihnen die Sonne den Pelz wärmt und das Futter leicht zu finden ist, sind gezählt. Das Eichhörnchen hingegen macht sich keine Sorgen. Es lebt fröhlich in den Tag hinein und nicht einmal der wilde Herbststurm, der sich eines Tages über dem Wald zusammenbraut, kann ihm etwas anhaben. Oder etwa doch?

Im Anschluss daran basteln die Kinder das erste von den vier Tieren, die uns im Laufe des Kitajahres durch die Jahreszeiten begleiten werden. Diese Arbeit stellt an die Kinder einige Anforderungen. Alle Körperteile für die Maus müssen aufgemalt, ausgeschnitten und aufgeklebt werden. Augen, Nase und Schnurbarthaare werden aufgemalt. Dann müssen noch zwei Pilze gebastelt werden.

Das herbstliche Bild soll abschließend mit vielen bunten Herbstblättern bemalt werden.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Nach einer Projektzeit von einer Stunde sind die Bilder fertig. Die Kinder sind stolz auf ihr Kunstwerk. Im Laufe des Kitajahres werden sie noch viele kreative Arbeiten machen und ihr Selbstbewusstsein und ihre Selbstständigkeit wird wachsen.

Leinwände

Im Laufe des Vorschuljahres bieten wir den Kindern verschiedene kreative Arbeiten an. Unter anderem gestaltet jedes Kind zu Beginn des Jahres einen Keilrahmen. Im großen Holzrahmen neben dem Büro und gegenüber TP 5, ist für jedes Kind neben seinem Foto ein Platz für ein Selbstportrait auf Leinwand vorgesehen.

Die Kinder malen mit Abtönfarbe zunächst den Keilrahmen mit der Hintergrundfarbe an. Dann werden die Bilder mit dem Fön getrocknet, bevor der nächste Arbeitsschritt gemacht werden kann.

Jedes Kind hat eine Vorstellung von sich. Zunächst betrachtet es sich noch einmal genau im Spiegel. Wie sehe ich aus?

Was für eine Frisur habe ich heute! Welche Augenfarbe ich? Die Erzieherin hilft die Farben anzumischen bis sie den Wünschen der Kinder entsprechen. Dann geht es an die Fertigstellung des Kunstwerkes.

Die Kinder gehen ihre erste Arbeit im Vorschuljahr interessiert an. In den nächsten Monaten werden sie ihre Fähigkeiten weiter ausbauen. Die schönen Portraits der Kinder, sind in den Rahmen im Flur zu sehen.

Ausflug zum Spielplatz am Jostenbusch

In diesem Jahr führt die Vorschulkinder der erste Ausflug zum Spielplatz am Jostenbusch.

Dort finden unsere Großen viel Spiel.- und Klettermöglichkeiten vor. Ein Drehkarussell, verschiedene Schaukelgerät, eine Seilbahn, ein Trampolin, Reckstangen, Sandbereiche und vieles mehr laden zum Tun ein. Mit Begeisterung und Spaß erkunden die Kinder das Spielgelände!

Eine leckere Mahlzeit zwischendurch darf nicht fehlen. Immer wieder stärken sich die Kinder mit Broten, Obst und Gemüse aus ihren Rucksäcken.

Alle Kinder haben einen gut sitzenden Wanderrucksack, in dem Platz ist für gesammelte Naturmaterialien und die Jacke, wenn es zu warm wird. Auch ist es für den Rücken wichtig, das der Rucksack nah am Rücken sitzt und zusätzlich durch einen Brustgurt halt findet.

Am Nachmittag geht es dann, nach einem Besuch in der Eisdiele, wieder mit dem Bus zurück in die Kita.

Meine Vorschulmappe

Nach den Sommerferien ist es endlich so weit! Das neue Vorschuljahr beginnt und unsere Großen bekommen ihre Vorschulmappe überreicht. Dazu gibt es noch ein Schlampermäppchen, Buntstifte, einen Bleistift und einen Spitzer.

Die Kinder können selbstständig, wann sie in der Mappe arbeiten möchten! Die Erzieherin (der Erzieher) liest die Aufgabestellung vor und dann geht`s los. Ein Arbeitsblatt nach dem anderen soll bearbeitet werden. So lernen die Kinder schon ein bisschen, wie es in der Schule sein wird.

Als nächstes ist in den ersten Septembertagen ein Ausflug mit allen Kindern zum Spielplatz am Jostenbusch geplant.

“Die vier Jahreszeiten – Frühling, Sommer, Herbst & Winter”

Das neue Vorschuljahr hat angefangen und 26 Jungen und Mädchen freuen sich auf ein spannendes und erlebnisreiches Jahr im Blauen Haus. In diesem Jahr werden wir uns viel mit den Jahreszeiten beschäftigen. Es ist Spätsommer, aber der Herbst schickt seine erste Vorboten zu uns.

Wir treffen uns zum ersten Projektangebot mit der halben Vorschulgruppe im Turnraum. Je nach Angebot werden die Kinder in kleinere Gruppen eingeteilt.

In der Mitte des Raumes liegen 4 Tücher, die die Jahreszeiten darstellen sollen. Wir besprechen mit den Kindern, was sie über die Jahreszeiten wissen und legen gemeinsam entsprechendes Anschauungsmaterial auf die einzelnen Tücher. So ensteht in der Mitte des Raumes ein bunter Jahreskreis.

Anschließend ertüchtigen die Kinder sich im Jahreszeiten Bewegungs-Parcours und sind mit Spaß und Freude bei der Sache.

Im Herbst wird Laub geblasen, die Sommersonne muss hoch zum Himmel aufsteigen, im Frühling muss auf einem Regenbogen balanciert werden,  im Winter kann man Schneebälle werfen und Schlittschuhlaufen , das Hüpfen von Pfütze zu Pfütze im Herbst macht gute Laune!

Gemeinsam besprechen wir, dass wir in diesem Jahr einen „Spaziergang“ durch alle Monate und Jahreszeiten machen wollen. Wir wollen erleben, was das Jahr uns alles schenkt, bringt und womit es uns überrascht.

Zum Abschluss des ersten Projektangebotes malt jedes Kind ein Bild von seiner Lieblings-Jahreszeit.

Malaufgaben werden sich konsequent durch das gesamte Vorschuljahr ziehen. Sich in diesem Bereich zu üben ist ein wichtiger Bestandteil zur Vorbereitung auf die Schule. „Freies Malen“ fällt vielen Kindern schwer.

Die erste Aufgabe ist „Male ein Jahreszeiten-Bild“! Das Kind muss sich selbstständig für eine Jahreszeit entscheiden und etwas entsprechendes Malen. Seine Zeichnung wird einen Platz neben dem Foto des Kindes im großen Holzrahmen neben dem Büro haben!